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Dienstag, 18. September 2012

Wieder Ärger mit der Medizin

Nein, nichts wirklich Dramatisches. Aber wieso bekommt die Standardmedizin nicht einmal so etwas wie eine Blasenentzündung in den Griff? Dabei kann ich mich gar nicht beklagen. Meine ist jetzt (hoffentlich) weg. Nach dem zweiten Antibiotikaversuch. Das Stichwort "Blasenentzündung" fand in meinem Bekanntenkreis viel Resonanz. Eine Journalistin sagte gleich: "Eigentlich muss erst geprüft werden, um welche Bakterien es sich handelt, aber zunächst werden zweimal Antiobiotika verschrieben, weil der Test lange dauert und teuer ist. Bis zum Testergebnis können die Bakterien allerdings schon resistent sein."... Mein Freund St. bestätigte das. Und ergänzte: Die Resistenz kann teurer sein als der Test... Mein Hausarzt wollte von alldem nichts wissen und sieht sich in völligem Einvernehmen mit dem Ärzteverband. Nun gut. Bis gestern meine Freundin I. noch ergänzte, dass sie ein Jahr an einer Blasenentzündung laboriert habe und sie die ersehnte Heilung dann mit einem "Brottrunk" erzielte. Den gibt es für ein paar Euro in der Drogerie...

Apropos "Drogerie": aus bis jetzt unerfindlichen Gründen gibt es die Nachtkerzenölpillen nicht mehr dort. Neue hab ich aus der Apotheke...wer entwickelt da keine Verschwörungsphantasien...


Dienstag, 6. Dezember 2011

Fernsehgesundheit

Ist fernsehen gesund? Isst man im Fernsehen gesund? Man versucht es jedenfalls. Und diskutiert dabei, ob es nicht krank macht zu viel über gesundes oder ungesundes Essen zu reden. Bei Plasberg findet sich tatsächlich zu dem Thema fast ein Konsens, der da frei übersetzt lautet: lieber (gesund) essen als reden. Super, dann brauchen wir auch keine Talkshows mehr. Keine Rederunden, in denen darüber diskutiert wird, ob man über Guttenberg, das Essen, Dicksein oder Älterwerden, mit oder ohne junge Geliebte, Geliebten, noch, schon, oder überhaupt reden darf. Das Fernsehen schafft sich selbst ab und wir sitzen wieder am Lagerfeuer und essen gemeinsam und erzählen uns Geschichten von alten Zeiten, in denen es so etwas Absurdes wie Fernsehen gab...und bestimmt wirft dann jemand die Frage auf, ob es nicht doch sinnvoller sei anderen an anderen Lagerfeuern zu vermitteln wie eine wirkliche gute Haxe gegrillt wird. Dann sagt die Nächste, dass sei doch ein Frage des Geschmacks, sie kenne ein viel besseres Rezept...jaja, die Menschen sind so und müssen über alles reden und das ist im Prinzip auch gut so...oder wäre es besser wenn....

Gesünder ist auf alle Fälle > ein Adventskonzert >

Freitag, 2. Dezember 2011

Ergebnisse?

Arztbesuche halten vom Schreiben ab. Hausarzt gewechselt, der nimmt erstmal Blut ab, Urinprobe, checkt meine Haut (auch die Kopfhaut und ich flechte ein: "ich hab eine sehr trockene Kopfhaut ..." - aber das interessiert ihn jetzt nicht, jetzt geht es ihm um Schlimmeres, Hautkrebs und so...) -Haut ok, Urin ok,Blut ok, bis auf die Cholesterinwerte, also wird mir das zweitägliche Stück Sahnetorte nicht mehr gegönnt, uff. (Alle drei Tage Torte essen ist aber doch bestimmt nicht so schlimm???)

Mein Freund mit Dauerschmerzen weilt erstmal in Indien zur Kur, wo es kein Hasch gibt und auch die vielen anderen Medikamente reduziert werden sollen. Gut, dass er sich das leisten kann...

Jetzt hab ich vorerst genug vom Thema. Man wird leicht hypochondrisch bei zu viel Gesundheits- und Krankheitsgoogelei.

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Der Selbstversuch

Der kleine Ausflug nach Maastricht lief (noch, s.http://www.sueddeutsche.de) völlig problemlos über die Bühne. Man hat uns gut beraten in dem mittelgroßen Coffee-Shop über Art und Dosis der Einnahme. Einen Abend später startete mein Freund mit einer geringen Dosis als Teeaufguss den Selbsttest, mit Erfolg: er wurde ruhiger, die Schmerzen ließen nach. Allerdings wurde ihm auch übel. Gewöhnungsschwierigkeiten? Der zweite Versuch, den er bei Wetterwechsel wegen starker Schmerzen unternahm, war leider ohne Schmerzlinderung. Er muss wohl leider noch ein paar Selbstversuche über sich ergehen lassen. Seine Neurologin findet die Eigeninitiative gut...

Sonntag, 2. Oktober 2011

Was kommt als Nächstes?

>> Weitere Geschichten über erwünschte und nicht erwünschte Medikamente!

Ein Freund von mir ist seit etwa 20 Jahren Schmerzpatient nach einem Autounfall. Täglich hat er mehr oder weniger starke Schmerzen und er ist berufsunfähig. Finanziell geht es ihm zum Glück gut. Unter den (Kopf-)Schmerzen leidet er mehr und mehr und er hat schon vieles ausprobiert. Jetzt will er es mal mit THC, also Cannabis, versuchen. Seine Ärzte haben sich bislang eher negativ dazu geäußert. Erste eigene Rechercheergebnisse: Ärzte können eine Behandlung mit der verbotenen Substanz beantragen. Aber:

"Lediglich 40-50 Patienten seit der Gründung der Bundesrepublik
Deutschlands haben bis heute eine Ausnahmeerlaubnis für einen
nichtverkehrsfähigen Extrakt oder den Import von Medizinal-
Cannabis aus den Niederlanden. Eine Erlaubnis, die zwar eine
Anerkennung ist, dass sie Cannabis medizinisch brauchen, die
aber nicht ihre Versorgung garantiert, da beides so überteuert
ist, dass normale Patienten das nicht bezahlen können."
Aus "Protest-Mailer", Link s.u.

Es gibt Selbsthilfegruppen: http://selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de
(Ich übernehme keine Haftung für externe Links)

Nächste Woche fahren wir in die Niederlande und er testet, ob es ihm wirklich hilft.

>> Berichte aus der Medien- und Bildungspraxis -> Folgen bald...

Mittwoch, 28. September 2011

Und alle haben es gewusst...

Dass Nachtkerzenöl bei Asthma hilft, war anscheinend nur für mich ein Geheimnis. Meine Hausärztin weiss es auch - und hat mir seit ewigen Zeiten u.a. Spray mit Cortison verschrieben. Ich war bei ihr, weil meine Krankenkasse ein "Besser-Leben-Programm" für chronisch Kranke anbietet. Das macht sie nicht mit. Zu viel Bürokratie für sie und nur schulmedizinische Methoden, wie sie als halbe Heilpraktikerin kritisiert. Warum sie mir dann das Nachtkerzenöl verschwiegen habe, frage ich wohl zu vorsichtig, denn darauf geht sie nicht näher ein. Das zentrale Büro meiner Krankenkasse ist gleich in der Nähe, so dass ich auch dort noch einen Besuch abstatte. Ich kann sofort mit jemandem sprechen, das find ich gut. Keine Wartezeiten wie bei meiner Hausärztin. Ich frage nach dem "Besser-Leben-Programm" für mich als Asthma-Patientin. Das sei ein Begleitprogramm zur besseren Vorsorge. "Aha" sage ich, "wird dabei auch registriert, dass mir Nachtkerzenöl hilft?"- "Ich weiss," überrascht mich die Sachbearbeiterin. "Nein, da werden nur schulmedizinische Ergebnisse untersucht." Woher sie das mit dem Öl wisse, möchte ich nun doch erfahren. Sie habe selbst Asthma und nehme es auf den Rat einer Freundin, die Heilpraktikerin sei...

Dass ich entweder in diesem oder im nächsten Jahr meine Sportkurse über die Kasse absetzen kann, beruhigt mich nur bedingt. Verdient die Pharmaindustrie zu wenig an diesem Ergebnis oder muss ich da noch argere Verschwörungsphantasien entwickeln, um das Gefühl zu verarbeiten, verdummt worden zu sein?

Agenda: wieder mal den Hausarzt wechseln. Mich in unabhängigen Gesundheitsvereinen engagieren, andere informieren, demonstrieren, etc.

>> Info, z.B.: http://www.naturheilt.com/heilpflanzen/nachtkerzenoel.html
>> http://www.unabhaengige-patientenberatung.de/
(Ich übernehme keine Haftung für externe Links)

Montag, 26. September 2011

Muss ich meine Behandlungsideen zum Arzttermin mitnehmen?

Nachtkerzenöl hilft mir anscheinend bei diversen Wehwechen, ich habs zufällig im Internet entdeckt und gleich ausprobiert. Erstes Ergebnis: mein Asthma ist fast weg, unglaublich. Darauf angesprochen, sagt mir die Ärztin: "Ja, Nachtkerzenöl hat sogar den Placebotest für Frauenleiden bestanden." Schön zu wissen, aber selbst das stand im Netz.